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DER EINSTIEG IN DIE 500ER KLASSE

13.07.2021 by Studio- & Tontechnik


Der Kult um das 500er Format begann in den 1960er Jahren als die Firma API die ersten Module für die hauseigenen Mischpulte produzierte. Zuerst als Module für Spezialanfertigungen gedacht, öffnete API später das Format für andere Hersteller.

Die API Lunchbox ging bereits 1985 in Produktion und ist bis heute ein Branchenstandard. Andere Hersteller wie SSL, Radial, Cranborne, Midas, Lindell uvm. folgten.


Die Idee hinter dem Format ist so genial wie einfach. Ein Gehäuse mit Input/Output und Stromversorgung, das mit Modulen nach eigenem Geschmack bestückt wird. Ob nun ein Gehäuse mit verschieden Preamps zum Einsatz kommt, oder ganze Channelstrips kreiert werden - hier entscheidest du! Die Anzahl an Slots reicht normalerweise von 3-10 Modulen. Die Features der Gehäuse variieren hier von ganz einfach bis Gehäuse mit AD/DA Wandlung, Patchbays, und vielen weiteren Funktionen.


Die Module werden heute von nahezu jedem renommierten Hersteller gebaut. So sind in jedem renommierten Studio Legenden wie zB. Ein API 512Preamp, Neve 1073 Preamp, SSL EQ, etc. zu finden.


Die Auswahl an 500er Modulen hier darzustellen ist natürlich unmöglich. Deshalb hier ein paar Tipps für deinen Einstieg in die 500er Klasse:


- LINDELL

Auf den schwedischen Hersteller LINDELL sollte jeder Einsteiger ein Auge werfen!
Mit einem nahezu unschlagbaren Preis/Leistungs Verhältnis stehen hier Gehäuse, Preamps, EQs, Kompressoren uvm. Zur Verfügung.

Wir empfehlen hier zB. ein Lindell 503 3-Slot Gehäuse mit einem 6X-500 Preamp,

einem PEX-500 EQ und einem 7X-500 Kompressor. Ein seriöser Channelstrip etwa für Vocals!

Generell sind die Gehäuse von Lindell eine gute Basis für jeden zukünftigen Modul Junkie.

Zur Wahl stehen hier 3-,6- und 10-Slot Gehäuse.


- SSL

Auch die legendäre Edelschmiede für Studiotechnik hat hier natürlich was im Portfolio.

Nur keine Angst, es muss nicht gleich ein SSL BUS Kompressor oder High-End Preamp sein. Der SSL Six-500 Channel Strip ist leistbar und erfüllt alle Erwartungen.


- Warm Audio
Mittlerweile kein Unbekannter mehr… Warm Audio rollen ihre bekannten Preamps TB-12 und WA-12 als 500er Modul an den Start.


Angefixt ?! Dann ist es jetzt wohl Zeit für die Oberklasse.


- API

Bei einem 312/512v Preamp 550 EQ oder dem kultigen 560 Graphic-EQ bleibt kein Auge trocken. Und sein wir uns mal ehrlich, wer hätte nicht gerne ein paar API Channel Strips für seine Drum Recordings?! Als Gehäuse ist die API Lunchbox wohl der bekannteste Vertreter seiner Art.



- SSL

Schon wieder?! Ja, denn der legendäre SSL BUS Kompressor, 611EQ oder VHD Preamp sollte hier nicht unerwähnt bleiben.


- MAAG

Der von Cliff Maag entwickelte EQ-4 ist mittlerweile in der Branche nicht mehr wegzudenken. Geschätzt wird der EQ-4 vor allem durch seine Präsenz im Höhenbereich.
Zum Einsatz kam der Maag in Vocal Chains von zB. Madonna oder Celine Dion.


Wir könnten diese Liste natürlich nahezu endlos weiterführen. Als Fazit bleibt, das 500er Format ist extrem variabel und eine gute Möglichkeit sich sein Lieblings Outboard-Gear kostengünstig ins Haus zu holen.


Wer nun Lust auf 500 hat sollte sich schleunigst auf den Weg zu uns in den Shop machen und die Module auf Herz und Nieren testen.


Achtung SUCHTGEFAHR!